Produktinformation

RA Dr. Thorsten Junker
Beweisantragsrecht im Strafprozess
1. Auflage 2007
220 Seiten, broschiert
Das Beweisantragsrecht ist das wirkungsvollste Mittel des Verteidigers, um auf Art und Umfang der Beweisaufnahme im Strafprozess Einfluss zu nehmen. Richtig eingesetzt, kann der Beweisantrag seine Wirkung in mehrere Richtungen entfalten: Er erweitert die Aufklärungspflichten des Gerichts in der Hauptverhandlung und ermöglicht die Festschreibung des in der Beweisaufnahme ermittelten Sachverhalts. Zudem ist der Beweisantrag oftmals Anknüpfungspunkt für eine erfolgreiche Revision.
Welcher Beweisantrag aber ist in welcher Situation der richtige und wie ist er zu formulieren? Auf diese Frage gibt es keine schematische Antwort. Das Beweisantragsrecht bietet eine Fülle von Möglichkeiten, angemessen auf die sich jeweils stellende Prozesssituation zu reagieren. Notwendig sind zum einen die umfassende Kenntnis dieser Möglichkeiten und zum anderen die sorgfältige sprachliche Fassung des Beweisantrags.
Hier liegt der Schwerpunkt der Darstellung von RA und FA Strafrecht Dr. Thorsten Junker. Neben den Grundlagen des Beweisantragsrechts im Strafprozess, werden auch spezielle Fragen, wie der Umgang mit einer Ablehnung durch das Gericht behandelt. Zu jedem Themengebiet liefert RA Dr. Junker eine Vielzahl von Beispielen und Mustern, anhand derer die Systematik des Beweisantragsrechts erläutert und die praxisgerechte Formulierung von Beweisanträgen aufgezeigt wird. Durch gezielte Praxishinweise wird der praktische Ansatz des Buches zusätzlich betont.

Inhaltsverzeichnis
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- Editorials
- A. Grundlagen der Beweisaufnahme im Strafprozess
- B. Beweisantrag
- Vorbemerkung B.
- I. Inhaltliche Anforderungen
- II. Formulierung und Begründung des Beweisantrags
- III. Unbedingter und bedingter Beweisantrag
- IV. Zeitpunkt der Antragstellung des Beweisantrags
- V. Gestaffelte Beweisanträge
- VI. Der Beweisantrag bei präsenten Beweismitteln
- VII. Der zurückgenommene Beweisantrag
- VIII. Die gerichtliche Ablehnung des Beweisantrags
- Vorbemerkung B./VIII.
- 1. Form und Inhalt der Ablehnungsentscheidung
- 2. Zeitpunkt der Ablehnungsentscheidung
- 3. Ablehnungsgründe nach § 244 Abs. 3 StPO
- 4. Ablehnungsgründe beim Sachverständigenbeweis nach § 244 Abs. 4 StPO
- 5. Ablehnungsgründe beim Augenscheinsbeweis und bei Auslandszeugen nach § 244 Abs. 5 StPO
- 6. Ablehnungsgründe bei präsenten Beweismitteln nach § 245 Abs. 2 StPO
- 7. Reaktionsmöglichkeiten des Verteidigers auf die Ablehnung eines Beweisantrags
- C. Die Festschreibung von Beweisergebnissen
- D. Die Anknüpfung an den Beweisantrag in der Revision
- Vorbemerkung D.
- I. Allgemeine Voraussetzungen einer Verfahrensrüge
- II. Die Rüge der fehlerhaften Behandlung eines Beweisantrags
- Vorbemerkung D./II.
- 1. Allgemeine Rügevoraussetzungen
- 2. Besonderheiten bei der Nichtbescheidung eines Beweisantrags
- 3. Besonderheiten bei einzelnen Ablehnungsgründen
- 4. Besonderheiten beim Sachverständigenbeweis
- 5. Entscheidungsgrundlage des Revisionsgerichts
- 6. Beispiele Erfolg versprechender Rügen
- III. Die Aufklärungsrüge


